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D´Leonhardstoana

Kreuth
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Leonhardifahrt
in Kreuth |
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Die
Leonhardifahrt
in Kreuth ist die Älteste in Bayern.
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1809 erging ein staatliches Verbot, das religiöse Umritte untersagte. Als es 1833 durch König Ludwig I.
wieder aufgehoben wurde, waren viele Leonhardifahrten und Ritte derart abgekommen, daß sie meist erst viele Jahre später neu eingeführt werden mußten oder gar unterblieben. |
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Daß die Kreuther Leonhardifahrt nach dem Umrittsverbot weiterlebte, erfahren wir
aus dem Sulzbacher
Kalender von 1864 für katholische Christen. "Die Leonhardsfahrt geschieht jährlich am Gedächtnistag dieses Heiligen (6. Nov.) zu welcher sich eine große Anzahl von Fußgängern und Reitern einfindet, um daselbst den hl.
Leonhard als Patron der Pferdebesitzer um seine Fürbitte bei Gott
anzurufen und zu verehren. Nach dreimaligem Umritt um die Kirche ziehen die Wallfahrer in stiller Andacht in ihre Heimat zurück." |
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Auf dem Kalenderbild, das dem Artikel beigegeben ist und die Leonhardifahrt in Kreuth zeigt, ist aber kein Fuhrwerk abgebildet, sondern nur ein Umritt. Bei einem Umritt blieb es dann auch bis 1910. Das zeigt auch der Vermerk in der Tegernseer Zeitung aus dem Jahre 1898. "Kreuth, den 7. November: An dem
Leonhardiritt hatten sich 26 Pferdebesitzer mit ihren Pferden beteiligt.
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Dieser Zustand dauerte bis 1910, da rafften sich die
Bauern des Umkreises unter der Führung des Danzlbauern und dessen Bruder zusammen und organisierten wieder eine Leonhardifahrt. |
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Im Protokollbuch des Trachtenvereins D´Leonhardstoana heißt es:
1910 veranstalteten sie am
Leonharditag die Leonhardifahrt indem sie (die Leonhardstoana) zwei schmuckvolle Wagen herrichteten und fuhren in schmucker Festtracht mit zwei Vierspänner um die Kirche wo die Segnung der Pferde stattfand.
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Im Protokollbuch findet sich bis 1929
kein Eintrag über eine Teilnahme an der Leonhardifahrt, wahrscheinlich war
das für den Schriftführer selbstverständlich. Erst 1929 schreibt
er: Am 6. November nahm der Verein mit einem Figurenwagen und einem
Personenwagen an der Leonhardifahrt teil. |
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Am 6. November 1930 beteiligte sich
der Verein an der Leonhardifahrt in Kreuth, ebenso 1931und 1933.
Für 1932 steht nichts im Buch.
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Am 6. November 1934 beteiligte
sich der Verein mit einem Bruggenwagen an der Leonhardifahrt.
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Am 6. November 1936 beteiligte
sich der Verein an der Leonhardifahrt in Kreuth |
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Am 6.11.1946 beteiligte
sich der Verein an der althergebrachten Leonhardifahrt.
Freundlicherweise hatten die Amerikaner den Saal vom Lehmann für die
Einheimischen zur Verfügung gestellt. Nicht zu vergessen, es gab
sogar Vollbier und dasselbe hob gewaltig die Stimmung. Zünftig wars,
nur zu kurz und das gute Bier zu wenig.
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Am 6. November 1947
nahm der Verein mit zwei sauber geschmückten Wägen an der Leonhardifahrt
teil.
Das Wetter war naß, nur für die Umfahrt schloß Petrus seine
Schleußen. Die Amerikaner hatten dieses Jahr leider nicht den großen
Saal des Hotel Lehmann zur Verfügung gestellt, so daß es für die vielen
Teilnehmer an Platz mangelte und viele auch gleich nach der Umfahrt
wieder an die Heimfahrt denken mußten, auch fehlte dieses Mal das
amerikanische Vollbier, das im vergangenen Jahr die Stimmung so sehr
gehoben hatte. Trotzdem wurde es am Nachmittag und nochmals am Abend
lustig im Batznhäusl. |
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Nach altem Brauch wurde
auch heuer am 6. November 1948 die Leonhardifahrt durchgeführt.
Schon seit 14 Tagen wurden Daxen und Almrausch hergerichtet und
gebunden. Beinahe sah es aus, als wollte "Petrus" dreinpfuschen. Aber es
sollte anders kommen. Schon früh morgens wurde Ausschau nach dem Wetter
gehalten. Die Berge hatten ein weißes Festtagskleid angelegt und
strahlend blauer Himmel versprach Aussicht auf einen herrlichen Tag.
Genauso strahlend wie der Himmel waren auch die Festteilnehmer wozu auch
der Alkohol ein westendliches beitrug, den es ja heuer zum ersten Mal
wieder in unbegrenzter Menge gab. Nach dreimaliger Umfahrt ging es in
den Wirtschaften wo bei einer "Pfunds-Blechmusi" und einer guten
Brotzeit zum weltlichen Teil übergegangen wurde. Man kann nur sagen:
Schön war´s und lang hat´s dauert. |
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Leonhardifahrt am 6. November
1949
Wie alljährlich, so nahmen auch heuer zwei sauber gebundene Wägen an
der Umfahrt teil. Der Wettergott hatte einsehen und ließ es erst
regnen, nachdem in den Wirtschaften bei Brotzeit und Bier alles gut
untergebracht war. Allzuschnell verstrichen die schönen Stunden und
so manche und mancher hatten den Wunsch, wenn es nur öfter im Jahr
einen Leonharditag gäbe. |
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Leonhardifahrt 1950
Wie alljährlich, so nahmen auch heuer wieder zwei Wägen des Vereins
an der Umfahrt teil. Schon Tage und Wochen vorher wurden die
Vorbereitungen getroffen. Besonders schwierig war die Beschaffung
des Almrausch und des Mooses, da ja alles bereits unterm Schnee lag.
In der Nacht zum Leonharditag gab es noch einmal Neuschnee und es mußte
erst mittels Schneepflug der Weg freigemacht werden. Bedingt durch
die schlechte Witterung waren es nur 18 Wägen. Das kalte Wetter half
auch mit die Schnapsflaschen der Weiberleut zu leeren. Heuer soll
sich ausnahmsweis keine beklagt haben, daß sie ihre volle Flasche
wieder heim tragen mußte.
Noch eine Bitte an den Petrus und an die
Wirte. An Petrus taten wir bitten, er möchte zur nächsten
Leonhardifahrt a schönas Wetter schick´n! De Wirt solln sich um a
andre Musi schaugn, mir möchtn Walzer tanz´n und d´Haxn aussihaun.
Mir mögen an Plattler an Walzer und an Marsch, wenns ihr dös nit
verstehts, dann leckts uns a am - 6. November is wieder Leonhardi! |
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Wie alljährlich fand auch heuer wieder
6. November 1951 die
Kreuther Leonhardifahrt statt. Traditionsgemäß beteiligte sich der
Verein mit zwei tadellos gebundenen G´länderwägen. Das Hochfest unseres
Vereinsnamenspatrons wurde in altherkömmlicher Weise gefeiert. |
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An der Leonhardifahrt
1952 war auch diesmal wieder ein Wagen des Vereins beteiligt |
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Bei der Leonhardifahrt
1953 beteiligte sich der Verein wieder mit einem sauber gebundenen
Wagen. |
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Bei der Leonhardifahrt am
6. November 1954 war erstmals der vom Hagn Toni und Schober Sepp
wunderbar-künstlerisch bemalte vereinseigene Truhenwagen dabei, der
allgemeine Bewunderung und Anerkennung fand. |
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Der Leonhardstag am 6. November
1955 war ein überaus schöner strahlender
Herbsttag und gab neben der eindrucksvollen Bergkulisse den äußeren
Rahmen für die diesjährige Leonhardifahrt.
Der Festgottesdienst
wurde im Freien vor dem Handl-Anwesen abgehalten. Die Kreuther
Sänger sangen die Bauernmesse. Unzählige Menschen aus Nah´ und Fern´
beteiligten sich am Festgottesdienst und wohnten anschließend der
dreimaligen Umfahrt bei. Die Leonhardstoana fuhren wieder in ihrem
schönen neuen Truhenwagen. |
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6. November 1956:
Leonhardifahrt!
Wie alljährlich beteiligte sich auch diesmal wieder der Trachtenverein
mit seinem schönen Truhenwagen an der Fahrt. Das Wetter meinte es nicht
ganz so gut wie im Vorjahr. Die sonst so fröhliche Stimmung nach der
Umfahrt wurde heuer etwas getrübt durch die gespannte Lage in Ungarn. |
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Seegeist:
Heiliger Leonhard, bitt´für uns!
Von der ältesten Leonhardifahrt in Kreuth - Festgottesdienst vor dem
neuen Altar
Kreuth.
Erdgrau verhangen Himmel und Erde. Dazu leichter Schneefall mit
Regengemisch - also schon gar nicht das richtige Wetter für einen der
ältesten Bauernfeiertage, den Leonharditag, den es ja nicht nur in der
Kirche zu feiern gilt, sondern vor allem draußen bei feierlicher Umfahrt
der Pferdeprozession, wenn man es so nennen will.
Aber genau so, wie sich die Bauern die viele Vorarbeit für diesen Tag
nicht verdrießen lassen, so ließen sie sich auch nicht durch dieses
Wetter abhalten, und als gegen 9 Uhr das Kommando zur Aufstellung des
Kirchenzuges erscholl, reihten sich Frauen und Mädchen, Männer und
Burschen in großer Zahl ein, und die Kreuther Kirche wurde "eindruckt"
voll.
Hier empfing die Gläubigen ein neuer Altar, der erst vor kurzem
aufgestellt worden war, und in der Kirche, die doch St. Leonhard als
Schutzpatron hat, gerecht wird. Über dem Tabernakel thront die Figur des
Heiligen, eine schöne Barockarbeit. Der Pfarrherr von Kreuth, Pfarrer
Englmann, der den Festgottesdienst hielt, ging in seiner Predigt auch
darauf ein und gab die Sinndeutung des neuen Altarbildes. Nach
Gedenkworten für den Freiheitskampf der Ungarn, die doch zum großen Teil
ein Bauernvolk sind, ging er ein auf die Berufung des Bauernstandes, aus
dem alle Stände hervorgegangen sind, und der heute noch die
Lebensgrundlage für das Volk schafft. Eindringlich erging seine Bitte,
dieser Verpflichtung eingedenk zu sein und über die Mechanisierung nicht
das bewährte gute Alte zu vernachlässigen, liegen doch hier die Wurzeln
der Lebenskraft.
Die Kreuther Buam gaben mit der Deutschen Bauernmesse der Anette Thoma
den stimmungsvollen Rahmen zum Gottesdienst.
Indessen waren draußen am Kirchweg die Leonhardiwagen aufgefahren, 17
Stück zweispannig und vierspannig, und boten das gewohnt festliche Bild.
Schön geschmückte Truhen- und Tafelwagen, aufgeputzte Pferde mit
blinkendem Geschirr und stolze Einzelreiter - so es halt seit jeher der
Brauch ist und wie es hoffentlich noch lange eine Selbstverständlichkeit
für unsere Bauern im Tegernseer Tal bleiben soll.
Nach dem Gottesdienst nahmen die Wagen ihre Menschenfracht auf, auch so,
wie es seit Jahrhunderten der Brauch ist. Die Bauern, die Schalkfrauen,
die Almleute, die Bürgermeister und die Gemeinderäte, die
Gebirgsschützen, die Jungfrauen und Burschen, die Schulkinder und
natürlich nicht zu vergessen die Musikanten. Am Kirchhofeingang
erwartete sie dann Pfarrer Englmann, um bei der dreimaligen Durchfahrt
den Segen zu geben, den Segen für Mensch und Tier, für Haus und Hof, der
gläubig herabgebetet wurde an dieser Stelle, bereits seit unzähligen
Generationen. Kann sich doch gerade Kreuth rühmen, seit 1494 seine
Leonhardifahrt zu haben. |
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Am 6. November 1957
beteiligte sich wie alljährlich der Verein an der Leonhardifahrt. |
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An Leonhardi 1958 beteiligte sich der Verein wie alljährlich an der Leonhardifahrt.
Infolge der zunehmenden Motorisierung werden anscheinend auch im
Tegernseer Tal die Pferde immer weniger. Es waren heuer nur noch 12
Wägen. |
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Wie alljährlich, nahmen
die Leonhardstoana mit dem vereinseigenem Truhenwagen an der
Leonhardifahrt 1961 teil.
Es hatte nach wochenlangem Schönwetter
ausgerechnet an diesem Tag Schnee und die Schnapsflaschen wurden alle
geleert. Es war lustig, auch wenn der Wirt die versprochenen Weißwürst
nicht umsonst gegeben hat. |
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1962
Ein
Leonharditag war heuer wie selten zuvor. 21 Grad Wärme. Wir beteiligten
uns wieder mit unserem Truhenwagen daran. |
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1963
Wie alle Jahre nahmen wir mit unserem Truhenwagen an der
Leonhardifahrt teil. Einen schönen warmen Föhntag mit 21 Grad Wärme
schenkte uns Petrus. |
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Leonhardifahrt 1964
Wie in jedem Jahr so beteiligten wir uns auch heuer wieder mit einem
eigenen Wagen an der Leonhardifahrt, die nach altem Brau am 6. November
durchgeführt wurde. |
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Leonhardi 1965
Nach altem
Brauch wurde am 6. November das Namensfest des hl. Leonhard gefeiert.
Erstmals stellte Herzog Ludwig Wilhelm in Bayern das Gespann und den
Wagen für den Verein zur Verfügung, so daß wir wie alle Jahre an der
Umfahrt teilnehmen konnten. Durch einen Zuschuß für die Tanzmusik
lieferte auch der Verein seinen Beitrag für den zünftigen abendlichen
Ausklang des Festes. |
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1966
Wie in jedem
Jahr, so beteiligten wir uns auch heuer wieder an der Leonhardifahrt. |
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Am 6. November 1967
war es wieder einmal so weit für unsere Leonhardifahrt. Wie in den
vorhergehenden Jahren so beteiligten sich auch heuer die Leonhardstoana
an diesem großen Fest des Kirchenpatrons der Pfarrei Kreuth. Bei
strahlendem Sonnenschein fuhren die schön geschmückten Wagengespann die
3 Runden durch das Dorf und an der Kirche vorbei, wo der Pfarrherr den
Segen erteilte. |
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Leonhardi 1968
Der Leonhardstag war heuer vom Tode seiner Königl. Hoheit
Herzog
Ludwig Wilhelm in Bayern überschattet. Er ist am 5. November 1968 im
85. Lebensjahr gestorben. Die zwei Vierspänner seiner Kgl. Hoheit
sind nicht mitgefahren. Das Wetter war wechselhaft, aber trotzdem
beteiligten sich wieder viele Gespanne (16).
Daß den Leonhardstoana kein Weg zu weit ist, bewiesen sie , als sie
heuer zum 1. Mal an der Fischhausner Leonhardifahrt am 10. November
teilnahmen. |
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Am 6. November 1969
beteiligten sich 15 Wägen und ungefähr 75 Rösser an der
Leonhardifahrt. Diesmal kam sogar aus Fischhausen ein Truhenwagen. Darum
fuhren die Leonhardstoana am darauffolgenden Sonntag nach Fischhausen
zur Leonhardifahrt. |
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Leonhardstag 1970
Bei kaltem und windigem Wetter feierte Kreuth seinen Patronatstag.
17 Truhen- und Tafelwagen, im Vierer- und Zweierzug, einer sogar im
Sechser gefahren, zählte man bei der Umfahrt. Insgesamt waren es 85
Pferde. Am Sonntag darauf fuhren die Leonhardstoana zur Leonhardifahrt
nach Fischhausen. |
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Leonhardstag 1971
Der Leonhardstag war heuer fast ein Frühlingstag, so mild und schön.
Die Hl. Messe wurde im Freien gelesen. 18 Wagen, meist vierspännig, und
einige Reiter nahmen am Umzug teil. Der fröhliche Teil dieses Tages
begann dann nach dem Mittagessen beim Lehmann. Hier dauerte es bis spät
in die Nacht. |
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Einen
außerordentlichen schönen Herbsttag schenkte uns Petrus am 6. November
1972, dem Fest des Kreuther Pfarrpatrons. Sommerliche Temperaturen
lockten viele Gespanne und Reiter nach Kreuth um Gottes Segen zu
erbitten.
Schon Wochen zuvor gibt es dann viel Arbeit. Daxn werden
geholt, der Wagen wird gereinigt und geschmückt und vor allem die
Fuhrleute haben alle Hände voll zu tun, das Geschirr und die Pferde zu
putzen.
Die Leonhardstoana haben jetzt schon einige Jahre den Floßmann
Schorsch als Fuhrmann und heuer hatten wir noch dazu einen schneidigen
Vorreiter, den Mehringer Toni jun. |
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Leonhardifahrt in
Kreuth 1973
Heuer hat es der hl. Leonhard nicht sehr gut mit uns gemeint. Bein
der Umfahrt regnete, schneite und stürmte es so sehr, daß nur eine
zweimalige Segnung der Pferde und Leute erfolgte. Zum Trocknen gingen
wir ins Schützenhaus, wo abends das Alpenquintett zum Tanz aufspielte. |
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Leonhardi 1974
Eingespannt haben unsre Fuhrleut heuer zum Roßtag und zur
Leonhardifahrt. |
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Wie jedes Jahr
beteiligten wir uns am 6. November 1975 an der Leonhardifahrt,
gefahren ist der Floßmann Schorsch. |
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Leonhardi 1976
Nach altem Brauch wurde am 6. November das Namensfest des hl.
Leonhards gefeiert. An diesem sonnigen, aber kühlen Herbsttag nahmen
wir an der dreimaligen Umfahrt um die Kirche teil. Dieser Tag klang
heiter im Schützenhaus aus. |
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Leonhardi 1977
Der Leonhardstag war wieder ein sonniger Herbsttag und am Handlhof
fand die Feldmesse statt. Als die Rösser des Walch Hartl scheuten
wurde seine Schwester Gisela verletzt. |
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6. November 1978
Beim diesjährigen Leonhardifest nahmen wir wie alljährlich mit unserem
schönen alten Truhenwagen teil. Es war zwar sehr kalt und der
Kittlschnaps war sehr begehrt.
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Leonhardifahrt 1979
Unsere neu renovierte Fahne wurde bei starkem Regen auch neu getauft. |
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Am 6. November 1980
baten wir bei kaltem aber trockenem Wetter um die Fürsprache des hl.
Leonhard. Anschließendes Aufwärmen und Tanz in der Schiaßstod. |
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1981 vor lauter
Bau, fehlt der Eintrag über Leonhardi |
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Am 6. November 1982
fuhren wir mit unserem schönen Truhenwagen bei der Kreuther
Leonhardifahrt mit. Es war sehr neblig und auch sehr kalt. |
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6. November 1983
Zusammen mit den Hirschberglern binden wir die Girlanden für die
Kirche und den Wagen zur Leonhardifahrt, die heuer auf einen Sonntag
fiel. Bei strahlendem Sonnenschein spannten Michael und Peter Kiening
die Pferde an um mit unserem schönen Truhenwagen den Pfarrpatron St.
Leonhard zu verehren. |
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6. November 1984
Leonhardi:
Bei strahlend warmen Herbstwetter fuhren wir mit unserem
schönen Truhenwagen bei der dreimaligen Umfahrt zu Ehren des hl.
Leonhard mit. Anschließend spielte im Leonhardstoana-Hof die Blasmusi. |
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6. November 1985
Der Verein beteiligte sich mit seinem Truhenwagen an der Kreuther
Leonhardifahrt. |
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1986 Eintrag
fehlt (gefahren wurde aber trotzdem) |
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6. November 1987
Leonhardi - Teilanhme mit unserem schönen Truhenwagen. |
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1988 Eintrag
fehlt (s. o.) |
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6. November 1989
Leonhardifahrt bei naßkaltem Wetter erfolgte eine zweimalige Umfahrt
um die Kirche. |
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6. November 1990
Leonhardifahrt heuer mal wieder mit Schnee. Nach der Umfahrt
Leonhardiball im Leonhardstoanahof, weil es den Wirtsleuten vom
Schützenhaus zu viel wird. |
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6. November 1991
Leonhardifahrt bei leider etwas naßkaltem Wetter. Dafür wars hernach
im Hof und Schützenhaus um so gemütlicher. Am Abend gut besuchter Ball
im Hof. |
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6. November 1992 Leonhardifahrt
in Kreuth.
Es war wunderbar warm und sonnig. |
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6. November 1993
Leonhardifahrt in Kreuth |
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6. November 1994
Leonhardifahrt Kreuth.
Bei trockenem Wetter sind wir heuer mit 2 Wägen
mitgefahren. Der Leonhardi-Ball am Abend war sehr gut besucht. Rundum
wieder ein schöner Festtag. |
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6. November 1995
Leonhardifahrt Kreuth.
Es war eisig kalt, aber Gott sei Dank trocken
und wieder ein sehr schöner Feiertag. |
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3. November 1996
Teilnahme an der Leonhardifahrt in Fischhausen. |
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6. November 1996 Leonhardifahrt in Kreuth bei schönem Wetter,
abends Leonhardstoana-Musi. |
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6. November 1997
Leonhardifahrt bei gutem Wetter und Gott sei
Dank nicht kalt. Am Abend ausverkaufter Leonhardiball mit der
Oberlauser Musi. |
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9. November Leonhardifahrt in Fischhausen.
Aktive waren mit 6 Paaren
dabei. |
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6. November 1998
Leonhardifahrt Kreuth bei gutem Wetter.. Die Aktiven sind mit 7 Paaren
auf ihrem Wagen dabei gewesen. Am Abend gut besuchter Leonhardiball
mit den Oberlausern. |
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8. November Leonhardi in Fischhausen sind die Aktiven mit 6 Paaren. |
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6. November 1999
Leonharditag:
Bei gutem Wetter feierte die Gemeinde einen schönen
Gottesdienst im Freien, doch nach der ersten Umfahrt wurden wir leider
sehr naß, so daß nach dem zweiten Segen die Leonhardifahrt abgebrochen
wurde.
Das gute Essen im Hof hat uns wieder aufgebaut und so wurde es
doch noch ein schöner Festtag. Am Abend fand wieder der Leonhardiball
mit guter Beteiligung und der Oberlauser Musi statt.
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