D´Leonhardstoana    

Kreuth

 

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Komödispielen

   
  Theaterspielen nach der Wiedergründung
   
 
Der Verein bezweckt Sitt und Tracht der Alten zu erhalten, fördert die Liebe zur Heimat, beteiligt sich hauptsächlich an historischen Tänzen und Schuhplattlern, sowie Gesang und gute Kameradschaft.

Der Verein nahm einen außergewöhnlichen Aufschwung. Das Theaterspiel wurde zur Passion. Jedes Jahr fanden Aufführungen statt. Es wurden nicht nur leichte Komödien aufgeführt, auch Ludwig Thoma und Ludwig Anzengruber gehörten zum festen Repertoire. Auch ihre Regisseure konnten sich sehen lassen. So übernahm die Leitung bei der Aufführung der Hl. Nacht von Thoma, Opernsänger Mathäus Römer.
 
Dazu aus dem Protokollbuch:
 

Im Januar 1922 beschlossen eifrige Mitglieder des Vereins ein Theaterstück zu Gunsten des Vereins aufzuführen. Durch die geschickte Anpassung der Rollen welche hauptsächlich unserm Schinner Hans zu verdanken ist, gelang es uns nach vielen proben schon am 11. Februar das schöne Stück "s´Jagerblut" aufzuführen. Da nun das schöne Stück über alles gut gespielt wurde, so mußten wir auf Verlangen der Einwohnerschaft das Theater am 12. Februar und dann nochmals am 19. Februar wiedergeben. Wir hatten nun mit den drei Aufführungen trotz großer Auslagen einen schönen Überschuß erzielt, den wir hauptsächlich Hans Schinner, Streng, Knabl, Anni Schäffler, Johanna Schäffler, Rasch Marie sowie allen Mitwirkenden zu verdanken haben.

 
Da nun das erste Theaterstück unerwartet gut ausfiel, so beschlossen wir ein neues Stück "Den Dorfpfarrer" einzustudieren und konnten auch dieses schon am 8. und 9. April 1922 zur Aufführung bringen. Da nun auch dieses noch mal verlangt wurde, so mußten wir es nochmals am 30. April spielen. Nicht aber bloß das Spiel allein hatte eine solche Zugkraft, sondern auch das schöne Orchester, welches Herr Forstmeister Thoma mit Frau und Herr Hauptlehrer Kirchgeßner leiteten.
 
Am 4. und 25. März 1923 brachte der Verein im Saal des Herrn Lehmann das Theaterstück "s´Jagerbluat"  zur Aufführung wovon wir 60000 Mark (Inflationsgeld) an das Ruhrgebiet ablieferten.
 
Am 1., 2. und 7. April 1923 führte der Verein das Theaterstück "s´Glück"  vom Kindshof" auf, wovon wir eine schöne Summe einnahmen. Wir hatten jedoch so große Auslagen, so daß sich die Theaterkasse aufgehoben hat.
 
Bei der Hütteneröffnung am 19. Juli 1924 wurde das Theaterstück "Die Brautschau" aufgeführt.
 
Am 3. und 10. August 1924 brachte der Verein das Theaterstückl "Jagerbluat" zur Aufführung, welches jedesmal sehr gut besucht war. Nach dem selben war jedesmal gemütliche Tanzunterhaltung.
 
Theateraufführung den 31. August und 7. September 1924

An diesen beiden Tagen brachte der Verein das Theaterstück "der Gewissenswurm" zur Aufführung. Unsere Vereinshütte war schon immer lang vor Beginn stets überfüllt. Am gelungensten war der Schultes Bertl. Er brachte unter den zuschauern wahre Lachsalven hervor. Nach dem Theater war gemütliche Unterhaltung mit Tanz und gar schnell waren die Stunden vorüber.
 
Am 26. Oktober 1924 wurde vom Verein das Theaterstück "Almerrauch und Edelweiß" zur Aufführung gebracht. Es war sehr gut besucht. nach dem selben war gemütliche Tanzunterhaltung.
 

Am 28. Dezember und 1. Januar 1925 brachte der Verein in seiner Vereinshütte auf Anregung von Herrn Sanitätsrat Dr. May die "HL. Nacht" von Ludwig Thoma zur Aufführung. Der Andrang war so stark, daß schon lang vor Beginn der letzte Platz besetzt war.

Die persönliche Leitung hatte Opernsänger Mathaus Römer. Der Kreuther Kirchenchor unter Leitung Forstmeister Thoma und Hauptlehrer Kirchgeßner hatte auch nichts Leichtes. Hans Schinner war wirkungsvoll als Sprecher. Die lebenden Bilder von Wilhelm Schulz waren herrlich anzuschauen und der Verein kann stolz sein, dieses schöne Stück zur Aufführung gebracht zu haben. Nach denselben war jedesmal gemütliche Unterhaltung.

 
   
         
       
 
Hier ein Auszug aus "Fahrt nach Kreuth" in der Zeitschrift "Bayerische Heimat" von Hans Maier im Januar 1925:
 
Bricht für Kreuth eine neue dritte Periode der Blütezeit an? Nach dieser wunderschönen Aufführung der „Heiligen Nacht“ von Ludwig Thoma (mit der Musik von Matthäus Roemer) mußte man es glauben. Ich bin dabei gewesen, als die „Leonhardstoana“ ihr Gründungsfest feierten, im Juli 1922. Der Tag wurde mit allem bäuerlichen Pomp und Gepränge begangen. Reiter sprengten auf geputzten Pferden durch das Dorf, als ob es zum Leonhardiritt ginge.
 
Nach zwei Jahren schon konnte der Verein ein eigenes Heim beziehen. Enter der Weißach, unter dem Hang von Riedlern, steht ein naturbraunes Blockhaus im Hölzl und heißt sich bescheiden: Die Leonhardstoana-Hütte; ist aber ein sauber geschnitztes Schmuckkastl im Innern und für aufgeschlossene Geselligkeit ein warmer, wohliger Winkel. Das getäfelte Deckengewölbe gibt dem Raum das Aussehen eines kleinen Bauerntheaters, und das soll es ja sein. Hier wollen die Kreutherer in ihrer Weise Komödiespielen, und wie glücklich und geschickt sie sich stellen, das eben haben sie mit der „Heiligen Nacht“ bewiesen.
 
Mich hat die Aufführung des Thomaschen Werkes, seines feinsten und zartesten Einfalles, tief im Herzen gerührt. Wenn Thoma ins „Bad“ ging, zu seinem liebsten Freund, dem Herzog Ludwig Wilhelm in Bayern, oder in die Langenau, ins Bayernalpl oder auf die Geißalm, da hat er gerne den heimlichen hinteren Weg genommen, am Willibaldhäusl vorbei über die Vogelau, um dem Gewimmel der Wagen und Menschen „auszukommen“.
 
Dahinten gerade liegt die trauliche Hütte, in der am Sonntag zum erstenmal die Musik erklang, die Matthäus Roemer dem Gedicht seines Freundes unterlegt hat, herrliche Harmonien, die mit Thomastimmung förmlich geladen sind.
 
Ludwig Thoma hat dieses Werk, das er nach der Heimkehr von den Schlachtfeldern Galiziens um die Weihnacht 1915 schrieb, über alles geliebt. Er hat einmal einen dummen Frager abgefertigt, der wissen wollte, ob das Gedicht „im Sommer oder wirklich im Winter“ entstanden sei. Damals wurde er gegen seine Gewohnheit wild, und er machte seine berühmte abweisende Bewegung mit der rechten Hand (vier Finger reißen einen Halbkreis zur Daumenwurzel hin): „Dös, moan i, mirkt ma do, daß ma so was nur zu dera Zeit schreiben ko.“ Zu dera Zeit: das waren die Wochen um Weihnachten. Und den kleinen Töchtern Ignaz Taschners hat er heimlich den Text der Gesänge handschriftlich gegeben. Wie zierlich und zart waren die Blätter beschrieben! Es war zu Ostern 1917.
 
Noch etwas Liebes hat die Leitung des Kreutherer Festes dem Heimatdichter angetan: man hat sieben Lebende Bilder nach den Zeichnungen von Wilhelm Schulz gestellt. Wilhelm Schulz und Thoma, ein Kapitel für den Biographen! Der brave Schulz hat den Geist dieses großen Gedichtes mit seiner deutschen Seele gleich erfaßt. So sehr hat Thoma die Bilder von Schulz geliebt, daß er ihn am Ertrag des Werkes aus freiem Entschluß zur Hälfte beteiligte, was der Künstler 1921 schon wieder vergessen hatte oder noch wahrscheinlicher: er hat es in seiner Uneigennützigkeit gleich ganz überhört!
 
Natürlich, die Bilder von Wilhelm Schulz waren stark ins Oberbayrische umgebogen. Der Stall von Betlehem war ein Holzerkobel, der Joseph ein rassiger, schwarzbärtiger Gebirgler in grauer Jägerjoppe und wollenen Schneestrümpfen, die Maria ein Bauernmädl (Tochter des Bürgermeisters) mit Schal und Fürta, und vorm Rößlwirt stand ein richtiger altbayrischer „Hausl“ im Schein der Laterne. Der Tod und der Geizkragn, der Stern von Betlehem mit dem Strahlenkranz, die Vision des Handwerksburschen, die Hütte mit der Krippe, die Anbetung des Kindes durch kleine Engel, die vom Dach des Stalles durch die Luken in andächtiger Neugier auf das Jesuskind gucken – es sind lauter starke Bilder gewesen, die das Mysterium der „Heiligen Nacht“ in rührender Innigkeit anschaulich machten. Baron Massenbach, ein hochbegabter Stuckschüler, hat die Prospekte gemalt.
 
Sanitätsrat Dr. May hatte die szenische Leitung: er war Intendant, Regisseur, Beleuchtungsinspektor, Inspizient und Kulissenschieber in einer Person. Seinem starken Willen, seinem Kunstsinn und seiner Opferfreudigkeit ist das Wagnis vor allem zu danken.
 
War es wirklich ein Wagnis? Ich hatte ein wenig Angst für den Kreuther Kirchenchor, denn die Schwierigkeiten des Chorsatzes sind haarig, wie man sagt. Aber Hauptlehrer Kirchgeßner, der auch den Orgelpart am Harmonium ausführte, wurde damit in fleißiger Arbeit fertig. Dirigent war Forstmeister Thoma; er hat die Roemerische Schöpfung in starken Steigerungen zur hallenden Höhe des großen Halleluja geführt. Freilich hatte er eine bereits wohlbewährte Auswahl von Münchner Gitarristen um sich und Solisten von hohem Rang: den hellen loheren Sopran der Frau Burckhard, die Erda-Stimme der Frau Dr. Altmann, einen Alt wie Orgelton und Glockenklang. Dr. Roemer, den wir schon aus den Münchner Aufführungen kennen und einen jungen sympatischen Baß, den Forstreferendar Hugo Peißner. Hans Schinner, als Eingesessener mit den letzten Feinheiten des Dialekts bekannt, war wirkungsvoll als Sprecher.
 
Unter den Gästen waren die Herzoginnen Karl Theodor und Eleonore mit Mitgliedern der herzoglichen Familie von Urach – das aristokratische und das bäuerliche Kreuth bunt durcheinander, wie es ein alter und guter bayrischer Brauch ist.
 

Generalversammlung und Theater am 18. Januar 1925
... Abends 8 Uhr wurde das Theaterstück "der Gewissenswurm" zur Aufführung gebracht, welches sehr gut besucht war.

 
Am 8. Februar 1925 wurde auf vielseitigen Wunsch von Fremden die "Hl. Nacht" noch mal aufgeführt. Trotzdem es schon zweimal gespielt war, war die Hütte bis auf den letzten Platz besetzt, was wir hauptsächlich unserm Ehrenvorsitzenden Sanitätsrat May verdankt haben.
 
Am 22. Februar 1925 brachte der Verein zwei Einakter zur Aufführung, nämlich "Brautschau" und "Gelähmte Schwingen" von Thoma. Die Hütte war bis auf den letzten Platz besetzt. Auch hatten sich schon viele Zuschauer maskiert eingefunden. Die Theaterstücke wurden sehr gut gespielt. Nach denselben war gemütliche Unterhaltung und es kamen immer mehr Masken herbei. Kurz vor dem Schluß kam es zu einem unliebsamen Auftritt, welchen alle Vereinsmitglieder wissen, aber nicht in das Vereinsbuch hinein paßt. (Strillinger Marie war in einer französischen Uniform. Ein junger Doktor von der Krankenanstalt Dr. May regte sich darüber sehr auf).
 
Theateraufführung am 14. März 1925 und Ehrung von Forstmeister Thoma
Am 14. März führte der Verein ein Theaterstück auf, welches Herr Förster Hofer verfaßte. Es hieß "der Traum des Forstreferendars" und galt hauptsächlich unserm Ehrenmitglied Herrn Forstmeister Thoma. Bei Anbruch der Dunkelheit holten ihn 20 Vereinsmitglieder mit Lampion von seiner Wohnung ab und geleiteten ihn zur Vereinshütte. Über das Theaterstück, welches ihm sehr gut gefiel, sprach er Herrn Förster Hofer seine Anerkennung aus. Den Verein ermahnte er, fest zusammen zuhalten. 1. Vorstand Sanktjohanser überreichte ihm unter Hochrufen der ganzen Anwesenden ein Ehrendiplom.
 
Am 12. April 1925 brachte der Verein das Theaterstück "s´Glück vom Kindhof" zur Aufführung, welches sehr gut gespielt wurde und alle Anerkennung von den Zuschauern erhielt.
 
Am 18. April 1925führte der Verein das Theaterstück "das Versprechen hinterm Herd" auf, welches sehr gut besucht war. Dazu war auch Reiter, Holl und Kiem erschienen welche nach dem Theaterstückl lustig zum Tanz aufspielten.
 
Am 10. Mai 1925 brachte der Verein "Brautschau" und "erster Klasse" zur Aufführung. Es war sehr gut besucht. Herr Baron Massenbach, unser Bühnenmaler, hatte ein Kuzzee gemacht. Im Hintergrund sah man die Landschaft vorbeigehen. Für diese Arbeit verdient er vom Verein alle Anerkennung.
 
Am 29. Juni 1925 wiederholte der Verein das Stück "Versprechen hinterm Herd". Dazu war auch das Künstlertrio Reiter, Holl und Kiem erschienen, welche nach dem Theater ihre lustigen Weisen zum Tanz hören ließen.
 

 

Am 12. Juli wiederholte der Verein das Theaterstück "Brautschau" und "erster Klasse". Vor Beginn der Vorstellung war der letzte Platz schon besetzt und die Spieler erhielten alle Anerkennung von den Zuschauern.
 
Am 26. Juli 1925 wiederholte der Verein das Theaterstück "s´Glück vom Kindhof" welches sehr gut ging. Nach demselben war gemütliche Tanzunterhaltung.
 
Am 9. August 1925 brachte der Verein das Theaterstück "Jagabluat" zur Aufführung. Es waren die meisten Plätze in der Hütte besetzt. Nach demselben war gemütliche Tanzunterhaltung wozu der Guggn Sepp flott aufspielte.
 
Am 31. Oktober 1925 veranstaltete der Verein eine Abschiedfeier für unser liebes Mitglied Forstverwalter Hofer, den der Dienst in ein anderes Forstamt rief. Abends 8 Uhr versammelte sich der Verein in seiner Hütte und es wurde der Einakter zur Aufführung gebracht mit dem Titel "Jagerei muß glernt sein". Forstmeister Thoma betonte in seiner Rede, daß der Verein einen guten Trachtler sowie Zitherspieler und so einen pflichtgetreuen Gehilfen verliert. 1. Vorstand Sanktjohanser dankte ihm für seine Mitarbeit und überreichte ihm ein Geschenk. Als Konzertmusik spielte die Kapelle Guggn Sepp.
 
Am 4. November 1925 feierte der Verein den 52. Geburtstag unseres Ehrenvorsitzenden Sanitätsrat Dr. May. Schon lange vor Beginn der Feier war der Saal bis auf den letzten Platz besetzt. Die Gäste im Sanatorium des Herrn Sanitätsrat gaben ein Theaterstück mit 5 Akten zum Besten, welches die Überschrift führte "Pygmalion" und von denselben sehr gut gespielt wurde. Herr Sanitätsrat war höchst erstaunt darüber, da die Feier im geheimen arrangiert wurde. Er dankte allen Mitwirkenden, für die Ehre die ihm zuteil geworden ist, und brachte zum Ausdruck, daß es für ihn eine wahre Freude sei, den Verein so fest zusammen zuhalten zu sehen. Als Konzertmusik war auch diesmal der Guggn Sepp erschienen.
 
Am 8. November 1925 wurde das Theaterstück "Pygmalion" wiederholt. Die Besucher waren aber diesmal nicht so zahlreich wie das erstemal.
 

Am 8. und 13. Dezember 1925 wurde das Theaterstück "der Fleck auf der Ehre" zur Aufführung gebracht. Das Stück wurde sehr gut gespielt. Diesmal hatte auch unser Ehrenvorsitzender Dr. May eine Rolle übernommen. Die steirische Kleidung, welche uns leihweise überlassen wurde, ernteten unter den Zuschauern großen Beifall. Nach demselben war Konzert von Reiter, Holl und Kiem. Kiem Pauli erfreute auch die Besucher durch seine lustigen Lieder.
 

 
Auch wie im vorigen Jahr, so wurde auch heuer wieder die "Hl. Nacht" am 25. Dezember 1925 zur Aufführung gebracht. Es verlief in der selben Weise wie 1924, wofür allen Mitwirkenden herzlichst gedankt sei.
 
Am 23. Januar 1926 brachte der Verein die Theatersstück "1. Klasse" und "Brautschau" zur Aufführung. Auf Anlaß von Herrn Sanitätsrat Dr. May waren von München 70 Mitglieder einer Theatervereinigung erschienen, bei denen die Spieler alle Anerkennung ausgesprochen wurde. Nach der Vorstellung war gemütliche Tanzunterhaltung bis spät in die Nacht hinein.
 
Am 13. und 28. Februar führten der Verein das Theaterstück die "ledigen Eheleute" auf, welches jedesmal sehr gut besucht war. Die Spieler ernteten großen Aplaus. Nach den Vorstellungen war jedesmal gemütliche Tanzunterhaltung.
 

Am 12. März 1926 brachte der Verein ein "Apostelspiel" zur Aufführung. Es galt diesmal hauptsächlich Herrn Dr. Wegener, welcher kürzlich nach Kreuth zugzogen kam und ein Freund unseres Vereins ist, zu ehren. Die Spieler ernteten großen Beifall.

 
Am 4. April 1926 wurde das Theaterstück "der Paragraphenschuster" zur Aufführung gebracht. Schon lange vor Beginn war der letzte Platz besetzt und viele mußten wegen Platzmangel wieder nach hause gehen. Die Spieler leisteten ihr Bestes und die Zuschauer waren wirklich frohe Stunden beisammen. Auch die neue Musik war das 1. mal vertreten und ließen lustige Weisen ertönen.
 
Am 20. Juni hielt der Verein in seiner Hütte eine Versammlung ab, welche ein wenig flau besucht war. Die Tagesordnung lautete: Punkt 1: Ständige Theateraufführung durch Anstellung weniger Personen. Punkt 2 .... 1. Punkt war schnell erledigt, da die Regelung der Ehrenvorsitzende Dr. May übernommen hatte.
 
Am 17. und 18. Juli wiederholte der Verein das Theaterstück "der Paragraphenschuster"  welches sehr gut besucht war und auch ausgezeichnet gespielt wurde. Nach der Theatervorstellung war jedesmal Tanzunterhaltung, wozu die Kreuther Musik aufspielte.
 
Am 20. und 31. August 1926 brachte der Verein das Theaterstück "der Gwissenswurm" zur Aufführung, das 1.x in der Vereinshütte, das 2.x im Wurmsersaal, die Spieler leisteten ihr bestes. Das Theater in Kreuth war sehr gut besucht. In Reitrain waren sehr wenige Leute erschienen, obwohl Reiter, Holl, Kiem den musikalischen Teil übernommen hatten.
 
Am 26. Dezember 1926 und 1. Januar 1927 führte der Verein ein "Weihnachtsspiel" aus dem 15. Jahrhundert auf. Die Spieler leisteten ihr bestes und ernteten großen Beifall. Die Kostüme, welche dem Verein leihweise überlassen wurden, versetzte die Zuschauer in Staunen. Die Hütte war jedesmal voll besetzt.
 

 

Nach langer Pause brachte der Verein am 8. und 9. April 1928 wieder ein Theaterstück zur Aufführung und zwar "der Lump vom Birkenhof" vom Stöger Ostin. Die Rollenverteilung lag in den Händen des Forstmeisters Thoma, welche alle sehr gut gespielt wurden. Unsere Vereinshütte war bis auf den letzten Platz besetzt. Nach Schluß des 2. Aktes überreichte 1. Vorstand Spiegler unserem Ehrenvorstand Sanktjohanser eine Ehrenurkunde. In den Zwischenpausen spielten zwei junge Trachtlerinnen und zwar Rixner Kathl und Öttl Kathl Zither. Nach der Aufführung war immer gemütliche Unterhaltung.
 
Am 27. und 28. Mai 1928 führte der Verein das Theaterstück "Zwiederwurzn" auf, die Rollen waren sehr gut gespielt.Unsere Vereinshütte konnte niemand mehr aufnehmen.Sie war sehr gut besetzt. Die Spieler ernteten großen Beifall. Nach dem Theater wurde zum Tanz aufgespielt wozu Hagn Franz und Weber Johann aufspielten.
 
Am 8. Juli 1928 brachte der Verein zwei Einakter von Thoma und zwar "Brautschau" und "die kleinen Verwandten" zur Aufführung. Die Hütte war bis zum letzten Platz besetzt. Es mußten sogar welche wieder nach Hause gehen. Die Spieler ernteten großen Beifall. Nach dem Theater war gemütliche Tanzunterhaltung.
 
Am 5. August 1928 wiederholte der Verein das Theaterstück "Zwiederwurzn" welches wieder sehr gut gespielt wurde. Der Theatersaal war bis zum letzten Platz besetzt. Nach der Theatervorstellung wurde fest getanzt und geplattelt.
 
Am 14. August feierte der Verein Abschied von unserem lieben Mitglied Hilde Gelpke, welche heiratete und von Kreuth weg zog. Die Hütte war schon lang vor Beginn der Feier von Mitgliedern und geladenen Gästen bis auf den letzten Platz besetzt. Zu Anfang sprachen zwei Schulkinder einen Prolog. Dann wurde das Theaterstück "die kleinen Verwandten" gegeben, bei welchem die Spieler großen Beifall ernteten. Hierauf überreichte 1. Vorstand Spiegler dem Brautpaar ein Hochzeitsgeschenk, das Bild stellte die Vereinshütte dar. Hierauf ging man zur gemütlichen Unterhaltung über, wobei Reiter, Holl und Kiem zum Tanz aufspielten. Der Kirchenchor Kreuth brachte ihrem Mitglied ein paar lustige Lieder vor. Bei der Feier wurden sämtliche Anwesenden auf Kosten vom Brautpaar bewirtet.
 
Am 19. August 1928 wiederholte der Verein die beiden Thoma-Einakter "Brautschau" und "die kleinen Verwandten". Die Spieler ernteten großen Beifall. Nach der Vorstellung war gemütliche Unterhaltung wo der Hollaus Michl zum Tanz aufspielte.
 
Am 13. Januar 1929 brachte der Verein ein neues Theaterstück zur Aufführung und zwar "den 7. Buam" von Real und Ferner. Die Hütte war bis auf den letzten Platz besetzt, und die Spieler ernteten großen Beifall. Nach dem Theater war gemütliche Tanzunterhaltung. Alt und Jung schwang das Tanzbein bis die Stunde des Scheidens schlug.
 
Am 27. Januar 1929 besuchte uns der Altertumsverein Tegernsee, bei welchem auch der Verein Mitglied ist. Der Verein brachte zu Ehren der gekommenen Gäste das Theaterstück "die Brautschau" von Thoma zur Aufführung, bei welchem die Spieler ihr bestes leisteten. Hauptlehrer Rehle begrüßte hierauf die Anwesenden und verlaß dann das Tagebuch vom Pöttinger Johann in Tegernsee. Museumsbesitzer Salitterer hielt eine kleine Ansprache und ermahnte die Trachtenvereine zu festem zusammenhalten. Ruml Tegernsee und Frau Ostermann erfreuten die Anwesenden durch ihre humorvollen Gedichte. Hierauf schritt man zum Tanz, wobei Salzberger, Sanktjohanser, Edbauer aufspielten. Vor dem Theater spielten Rixner und Handl Kathl mit der Zither.
 
Am 24. März 1929 brachte der Verein ein neues Stück zur Aufführung und zwar "das Austragsstüberl". Die Spieler leisteten ihr Bestes und die Hütte war bis auf den letzten Platz besetzt.  Nach der Aufführung war gemütliche Tanzunterhaltung wozu Orterer, Bichler und Gruber zum Tanz aufspielten.
 
Am 31. März 1929 wiederholte der Verein das Theaterstück "das Austragsstüberl". Die vollbesetzte Hütte ließ darauf schließen, daß die Spieler ihr Bestes leisteten. Nach der Vorstellung spielten wieder Orterer, Bichler und Gruber zum Tanz auf.
 

Auf Einladung vom Trachtenverein Hirschbergler spielte der Verein das Stück "das Austragstüberl" bei Wurmser in Reitrain. Der Theatersaal war sehr schlecht besetzt und durch die Einnahmen konnte man nur die Unkosten decken. Zum Tanz spielten wieder Orterer, Bichler und Gruber aus.

 
Am 19. Mai 1929 brachte der Verein einen neuen Einakter von Thoma zur Aufführung und zwar "die Medaille". Die Spieler leisteten ihr Bestes und ernteten großen Beifall. Nach der Vorstellung war Tanzunterhaltung in welcher Orterer, Bichler und Gruber aufspielten.
 
Am 16. Juni 1929 spielte der Verein wieder einen Einakter von Thoma und zwar "die kleinen Verwandten". Die Hütte war bis auf den letzten Platz besetzt. Nach der Vorstellung war gemütliche Tanzunterhaltung.
 
Am 14. Juli 1929 wiederholte der Verein das Theaterstück "zum Ausstragsstüberl", wobei die Spieler ihr Bestes leisteten. Orterer, Bichler und Gruber ließen nach der Vorstellung ihre Weisen ertönen und es wurde fest getanzt und geplattelt.
 
Am 14. August wiederholte der Verein das Theaterstück "die Medaille" von Ludwig Thoma. Die Hütte war wieder voll besetzt. Nach der Vorstellung spielten wieder Orterer, Bichler und Gruber zum Tanz auf und gar bald schlug die Stunde des Scheidens.
 
Am 22. August 1929 brachte der Verein die Theaterstücke "Brautschau" und "die kleinen Verwandten" zur Aufführung und sie bildeten zugleich den Schluß in der Sommerspielzeit. Der Reinerlös kam den Spielern zu gute und man beschloß gemeinsam einen Ausflug zu machen.
 

Am 27. April 1930 brachte der Verein ein neues Theaterstück und zwar "Bruder Martin" zur Aufführung. Die Hütte war bis auf den letzen platz besetzt und die Spieler ernteten großen Beifall, hauptsächlich Bartl Anton als Bruder Martin. Nach dem Theater war gemütliche Tanzveranstaltung bei welcher Forster, Leitner Kurbi und Bartl Sepp aufspielten.

 
Am 18. Mai 1930 wiederholte der Verein das Theaterstück "Bruder Martin" welches wieder sehr gut besucht war. Nach der Vorstellung war wieder Tanz, wozu die Obigen wieder aufspielten.
 
Am 20. Juli 1930 war das Studentenkorps Frankonia bei uns auf Besuch erschienen. Es wurde das Theaterstück "Brautschau" zum Besten gegeben. Nach demselben war gemütliche Unterhaltung wo fest getanz und geplattelt wurde.
 
Am 27. Juli 1930 wiederholte der Verein das Theaterstück "die kleinen Verwandten". Nachdem das Stück schon so oft aufgeführt wurde war doch die Hütte bis auf den letzten Platz besetzt. Hernach war wieder Tanzunterhaltung.
 
Am 15. August wiederholte der Verein das Theaterstück "Im Ausstragsstüberl". Von dem Reinerlös wurde beschlossen mit dem Postauto bei der Trachtenschau in Rosenheim teilzunehmen.
 
Am 1. Februar 1931 brachte der Verein ein neues Theater zur Aufführung und zwar "der Loder von Bayrischzell" von Schmidt und Hans Neuert. Die Hütte war sehr gut besetzt. Die Spieler leisteten ihr Bestes und sie ernteten großen Beifall. In den Zwischenpausen spielten Forster, Leitner und Bartl schneidige Märsche. Nach dem Theater war gemütliche Tanzunterhaltung und gar bald schlug die Stunde des Scheidens.
 
Am 5. Mai 1931 wiederholte der Verein das Theaterstück "Loder von Bayrischzell" von Schmidt und Hans Neuert. Die Hütte war sehr gut besetzt und die Spieler leisteten wie immer ihr Bestes. Nach dem Theater war Tanzunterhaltung und man blieb lang vergnügt beisammen.
 
Am 20. Mai 1931 spielte der Verein das Theaterstück "der Bua" was auch schon früher einmal gespielt wurde. Die Spieler ernteten großen Beifall und die Hütte war besetzt bis auf den letzten platz. In den Zwischenpausen spielte Musik und nach dem Theater war Tanzunterhaltung.
 
Am 25. Juli 1931 spielte der Verein den Einakter "Hohensteineralpe". Die Hütte war sehr gut besetzt.Die Spieler ernteten großen Beifall. Es waren auch viele Fremde anwesend. Nach dem Theater war gemütliche Tanzunterhaltung und Alt und Jung schwang das Tanzbein bis die Stunde des Scheidens schlug.
 
Am 30. August 1931 spielte der Verein den Einakter "Brautschau" welche auch schon früher gespielt wurde. Die Spieler hatten trotzdem großen Beifall. Nach der Aufführung war gemütliche Tanzunterhaltung.
 
Am 2. Januar 1932 spielte der Verein einen Einakter "die Hosenknöpf"! Es war ein sehr lustiges Stück und jedermann kam auf seine Rechnung. Hernach war Christbaumfeier. Der Verein hatte einen sehr schönen Baum, wurde auch sehr gut versteigert. hernach war noch Tanz und es war sehr gemütlich bis zum Eintritt der Polizeistunde.
 
Am 13. Februar 1932 spielte der Verein das Theaterstück "der Ehestreik" es war uneinstudiert. Die Spieler leisteten ihr Bestes. Die Hütte war besetzt bis auf den letzten Platz. Es war ein sehr lustiges Stück und die Besucher konnten einmal richtig lachen. Hernach verweilten wir noch länger gemütlich bei unserem Herbergsvater.
 
Am 20. Februar 1932 wurde das Stück "der Ehestreik" wiederholt. Es war ja nicht wie sonst üblich besetzt aber es war doch lustig und fidel.
 
Am 29. Februar 1932 war Polterabend und zugleich Abschied von unserem Vereinsmitglied Annelies May. Herr Sanitätsrat Dr. May begrüßte die Anwesenden und dankte für das zahlreiche Erscheinen. Der Abend war ausgefüllt mit gemütlichen Darbietungen, Kiem Pauli gab lustige Gstanzl zum Besten. Die Rundfunk Preissänger Burda und Sontheim von Wörnsmühl und Treichl und Vögele, Oberaudorf, sangen heimatlieder. Es wurde das Theaterstück aufgeführt "das Versprechen hinterm Herd" was sehr großen Beifall fand. Dazwischen gab Herr Sanitätsrat sein Bestes und führte unter anderem Lichtbilder auf, aus der Kindheit von dem Brautpaar. Dann flogen Ballone in die Luft und es war eine lustige Luftballonschlacht. Was noch besonders hervor zuheben ist, es gab Freibier und Würstl und die Gäste taten sich gemütlich daran. Kurz, es war ein sehr schöner Abend der den Mitgliedern lang in Erinnerung bleiben wird. Die zeit flog schnell dahin und man verabschiedete sich erst in den frühen Morgenstunden.
 
Am 27. März 1932 brachte der Verein das Theaterstück "der Ehestreik" im Gasthof Kern in Achenkirch zur Aufführung. Die Mitwirkenden fuhren am genannten Tag auf zwei Daxwägen nach Tirol. Rasch und Lindebner stellten die Pferde. Der Besuch des Theaters war der Zeit entsprechend nicht schlecht. Die Spieler ernteten großen Beifall. Hernach war gemütliche Unterhaltung und allzu schnell schlug die Polizeistunde. Im Laufe des kommenden Vormittags wurde die Heimfahrt angetreten.
 
Am 11. Juni 1932 wiederholte der Verein das Theaterstück "der Ehestreik". Es war sehr gut besetzt, es war lustig und fidel wie immer.
 
Am 26. Juli 1932 spielte der Verein den Einakter "Brautschau". Die Spieler leisteten ihr Bestes wie immer. Nach der Vorstellung war Tanz wozu die Kapelle Forster aufspielte. Alt und Jung kam bei Fröhlichkeit und Tanz auf seine Rechnung.
 
Am 16. Juli 1932 brachte der Verein "das Austragsstüberl" zur Aufführung. Die Spieler ernteten großen Beifall von Einheimischen und Sommergästen.
 
Am 17. Juli 1932 spielte der Verein zu Ehren der Studentenverbindung Frankonia das Theaterstück "Brautschau" welches allgemeinen Beifall fand. Hernach waren wir noch lustig beisammen bei Tanz, Bier und Würstl und zu bald schlug die Stunde des Scheidens.
 
Am 6. August 1932 wurde das sehr beliebte Stück "der Ehestreik" wieder Gespielt. Alles freute sich daran und konnte sich auslachen.
 
Am 14. Januar 1933 spielte der Verein nach zehnjähriger Pause das Theaterstück "der Dorfpfarrer" wieder. Die Hütte war gut besetzt. Die Spieler leisteten ihr Bestes und ernteten großen Beifall.
 
Am 20. Februar 1933 spielte der Verein den Einakter von Thoma "Gelähmte Schwingen". Es war uneinstudiert. Der Besuch ließ sehr zu wünschen übrig, obwohl es ein sehr nettes Stück war. Nach dem Theater war Tanzunterhaltung, wozu Bichler, Orterer und Gruber aufspielten. Spöter wurde die Stimmung gesteigert durch Masken die hinzu kamen.
 
Am 21. Mai 1933 wiederholte der Verein das Theaterstück "Gelähmte Schwingen" von Ludwig Thoma. Die Hütte war gut besetzt und die Spieler ernteten großen Beifall. Nach der Vorstellung war gemütliche Tanzunterhaltung wobei Orterer, Gruber und Bichler ihre lustigen Weisen ertönen ließen. Es wurde fest getanzt und geplattelt und gar allzu früh gab der Wirt kein Bier nimmer her.
 
Am 17. Juni 1933 wiederholte der Verein das Theaterstück "der Dorfpfarrer" wobei die Mitwirkenden großen Beifall ernteten. Die Zwischenmusik hatten wieder Orterer, Gruber und Bichler übernommen.
 
Am 20. Juli wurde das Theaterstück "Gelähmte Schwingen" wiederholt. Nach der Vorstellung war gemütliche 'Tanzunterhaltung.
 
Am 26. Dezember 1933 und 1. Januar 1934 führte der Verein ein "Weihnachtsspiel" von August Leiß auf. Die eingelernten Rollen wurden sehr gut gespielt und die Spieler ernteten großen Beifall. Die Hütte war wie immer gut besetzt. Der Reinertrag wurde dem Winterhilfswerk überwiesen.
 
Am 10. März 1934 feierte der Verein den Abschied unseres lieben Mitglieds Gertrud May. Der Verein gab einen neuen Einakter "der Kuchentoag" zum Besten. 1. Vorsitzender Sanktjohanser überreichte dann dem Brautpaar einen kunstvollen Butterkorb und wünschte ihr alles Gute zu ihrem ferneren Lebensweg. Reiter, Holl und Lang sangen Lieder. Es folgten dann manche Vorträge von verschiedenen Anwesenden und bei Weißwürstl und Freibier herrschte eine frohe Stimmung. In vorgeschrittener Stunde nahmen dann alle Abschied von unserer lieben Gertrud.
 
Am 14. April 1934 brachte der Verein "Brautschau" zur Aufführung. Der Eintrittspreis war sehr minder gehalten, da das Stück für Kraft durch Freude gespielt wurde. Die Besucherzahl war gut. Die Spieler leisteten ihr Bestes.
 

Am 3. Juni 1934 spielte der Verein wiederum die "Brautschau". Es war diesmal für den Bund der Kinderreichen. Der Eintritt war frei. Die Kinderreichen und sonstige Besucher verlebten ein paar gemütliche Stunden.

 
Am 17. Juni 1934 spielte der Verein den lustigen Einakter "der Kuchentoag" auf. Die Hütte war gut besetzt. Hernach war Tanz wozu Orterer, Bichler und Gruber aufspielten. Es war lustig und vergnügt und erst in vorgerückter Stunde trennte man sich.
 
Am 1. Juli 1934 brachte der Verein den Einakter "Medaille" von Thoma zur Aufführung. Die Spieler leisteten ihr Bestes. Hernach war Tanz wozu Orterer, Bichler und Gruber wieder aufspielten. Es war fidel und lustig.
 
Mit dem Verkauf der Hütte im April 1935 war auch das Komödispielen der Leonhardstoana für Jahrzehnte vorbei.
 
 
Am 5. November 1963 spielte die "Alte Garde" noch einmal "Die Brautschau" in der Krankenanstalt für ihren ehemaligen Regisseur, Intendanten, Inspizient Sanitätsrat Dr. May zu seinem 90. Geburtstag.
 
   
         
   
         
       

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