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Mannerleut
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Das
Spenzergwand
- leichte Tanztracht -
Es wird bei weniger festlichen
Tanzveranstaltungen, bei Heimatabenden, an Waldfesten der Sportvereine
und von den Kindern und Jugendlichen getragen.
Es besteht aus dem weinroten Spenzer, mit kurzen engen Ärmeln und
ausgeschnitten. "Unten rum" trägt man eine weiße
Baumwollstrumpfhose, darüber eine etwa knielange "Pumphose"
und darüber einen mit Spitzen besetzten Unterrock. Der Rock "Boinkittl" genannt, ist aus reiner Wolle handgewebt und
quergestreift, in den Leonhardstoanafarben.
Er wird weit gearbeitet, damit er beim "Drahn" eine schöne
Glocke macht. Darüber kommt eine weiße Schürze mit Spitzeneinsätzen. |
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Die Leonhardstoana-Joppe
Bis zur Gleichschaltung 1937 war die
Trachtenjoppe aus hellem Tuch, so wie sie heute noch die Wallberger und
Hirschbergler tragen. Nach dem 2. Weltkrieg gab es weder Bauernkammgarn noch das helle Tuch. So kamen die
"Leonhardstoana" zu der dunkelgrauen, einreihigen Joppe mit
Riever und mit
einseitiger Falte (Leonhardstoanafalte mit dreiblättrigem Blatt), die ihr Vorstand gefertigt und von den Trachtlern erstmals bei der Zwölfhundert-Jahr-Feier des Klosters
Tegernsee "ausgeführt" wurde.
Diese Joppe wird von den Buben bis zu
den Männern getragen, sowohl zur Lederhose wie auch zum Anzug. Im
Alltag und zu festlichen Anlässen.
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| Das
Tanzmieder
Dieses G´wand wird zu festlichen
Anlässen, zu Trachtenbällen und zu Trachtenwaldfesten getragen. Dazu
gehört: weiße Strumpfhose, weiße Pumphose, weißer Unterrock, weiße
Schmiesl, grüner Janker, Boinkittl, Weißzeug (weißes
gestärktes Tüchl und Schürzl), Panzer (schwarzes Mieder), silbernes
G´schnür und grünsamtener Hut mit Gamsbart, schwarze Trachtenschuhe
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Das Gilet
(Weste)
Unter der Joppe wird das grüne
"Gilet", mit spitzem Ausschnitt und Hirschhornknöpfen,
aus grünem Tuch getragen. Auch beim Plattln wird das Gilet, ohne Joppe,
angezogen.
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| Das
seidene Mieder
Es wird an kirchlichen Festen und auf
Hochzeiten getragen, vor allem von den ledigen Dirndln. Im Unterschied
zum Tanzmieder ist das Gewand (Rock und Janker, Tüchl und Schürzl) aus
Seide, Halbseide oder Wolle, es hat lange Ärmel und der Rock ist
ebenfalls länger (z. Z. bodenlang), und farblich nicht gebunden.
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Die Lederhose
ist eine schwarze, grün gestickte
Hirschlederhose mit seitlichen Hirschhornknöpfen. Dazu gehört der
gestickte Hosenträger und ein weißes Hemd mit Kragen. Die
Zwicklstrümpf sind aus dunkelgrauer Wolle (Farbe 44) mit grün
abgesetztem Überschlagl.
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Der
Schalk
Hochfestliches Gewand und Hochzeitsgewand
Der Schalk ist heute vorwiegend, wie im ganzen Oberland, aus
schwarzer Seide mit passendem seidenen Tuch und
Schürze, weißes Schmießl, schwarzem Schnurhut mit Blume, schwarze
Strümpfe, schwarze Schuhe, Schalknadeln, Haarnadeln und
Halskette. Bei kaltem Wetter wird ein schwarzes Plüschtuch (kein Pelz)
über den Schultern getragen.
Bei Beerdigungen wird ein schwarzer Schurz und
schwarzes Tuch, weißes Schmießl, nur Grünzeug ohne Blumen,
am Schnurhut ebenfalls nur Grünzeug, jedoch Silberschmuck getragen.
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Das Leonhardstoana-G´wand
(der Anzug)
ist der festliche Ausgehanzug und der
Hochzeitsanzug.
Es besteht aus Leonhardstoana-Joppe und gleichfarbener langer Hose,
grünes Gilet, weißes Hemd mit Kragen und grüner Krawatte.
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| Das Kircheng´wand
Wie der Name schon sagt, wird es zum
Kirchgang und anderen festlichen Anlässen getragen. Es ist aus
schwarzer Seide oder Halbseide mit einem farbigen Seidenschurz,
schwarzen Strümpfen und schwarzen Schuhen, Kropfkette und Spitzhut ohne
Schnur. |
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